Mittwoch, 13. September 2017

Favorite Song Lyrics - Part 3: The Gaslight Anthem: Too much blood

Heute ist endlich mal wieder Zeit für Lyrics. Diesmal habe The Gaslight Anthem für euch ausgegraben, die ich schon länger nicht mehr gehört habe.


Einer meiner absoluten Lieblingssongs aus dem 2012er Album “Handwritten” ist “Too much blood”. Ein großartiger Song einer tollen Band, die leider aktuell nichts mehr zusammen macht. Sehr schade!


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Too much blood

Are you scared this sounds familiar?
What if anybody knew the very trials and temptations
That we put ourselves through?
Now I am no angel but I’ve got nothing to hide.
Can you say the same thing for yourself tonight?
What can I keep for myself if I tell you my hell?
What would be left to take to my grave?
And what’s left for you, my lover, to save?
What’s left for only you to take?
If I put too much blood on the page…
If I put too much blood on the page…
And if I just tell the truth are there only lies left for you.
If I put too much love on the page?
And as my eternal witness to the pride and the shame.
Are you worried I’ll say to much?
Are you scared they’ll take me away?
Now I am no devil but I’ve got things on my mind.
And they’re gonna come out and they’re gonna come up time to time.
What can I keep for myself if I tell you my hell?
What would be left to take to my grave?
And what’s left for you, my lover, to save?
What’s left for only you to take?
If I put too much blood on the page…
If I put too much blood on the page…
And if I just tell the truth are there only lies left for you.
If I put too much blood on the page.


toomuchbllodpint.png
Reinhören könnt ihr hier:




Montag, 11. September 2017

Der Ticket Wahnsinn!

Ich gehe gerne auf Konzerte. Ob großes Stadionkonzert, kleines Clubkonzert oder irgendwas dazwischen, so 3-4x im Jahr bin ich dabei.


Dabei muss ich nicht unbedingt irgendwo in der Menge stehen, bei meiner Größe (und dem fortgeschrittenen Alter 😀) ist mir in Sitzplatz schon angenehm. Aber wie sich die Ticketpreise so entwickeln ist der helle Wahnsinn. Mir ist schon klar, dass heute kein Künstler mehr nur noch von seinen Platten- oder CD-Verkäufen leben kann und nur Tour und Merchandise noch ein bisschen Geld in die Kasse spülen.
ticketcollage.jpg


AAABER: Was ich aber überhaupt nicht okay finde ist der Trend zum abgetrennten Front of Stage-Bereich (FOS) vor der Bühne, wo die Karten 10x so viel kosten wie die für das gemeine Volk.Aktuell sind z.B. noch Karten für die Rolling Stones in D’dorf zu bekommen für 799,- oder 499,- EUR. Und nicht bei einem windigen Zweitvermarkter sondern direkt bei einer der offiziellen Vorverkaufsstellen im Internet. Unfassbar!


Im Spiegel hab ich gelesen, dass es in Hamburg sogar Karten für über 20.000 EUR gab, mit Händedruck der Stones und für den guten Zweck. Das hat für mich so gar nichts mehr mit Rock’n’Roll zu tun, mit Rebellion oder Aufmüpfigkeit. Das sind eher Preise für Großunternehmer und Vorstände.


Auch Bruce Springsteen macht gerade eher Negativschlagzeilen in Richtung Ticketpreis-Explosion. Für seine mittlerweile restlos ausverkauften Broadway-Shows werden Preise bis 850 $ aufgerufen. Das wird der rezessionsgeplagte Blue Collar Worker, den Bruce in vielen seiner wunderbaren Lieder besingt, nicht zahlen können - oder wollen.


Aber nicht nur bei den großen Playern gibt es diese Auswüchse. Mein persönliches Golden Circle Erlebnis hatte ich bei Frank Turner, früher Punk-Sänger bei Million Dead, jetzt als Punk/Folk/Rock/Singer/Songwriter mit seiner Band Sleeping Souls unterwegs. Erstmal ist das Konzert letztes Jahr wegen schlechtem Wetter aus der Rheinaue ins Brückenforum verlegt worden UND es gab in der Halle einen abgetrennten FOS-Bereich. Da tummelten sich vielleicht 50-100 Menschen, der Rest hinter der Absperrung. Zu Frank Turners Ehrenrettung muss ich sagen, dass das nicht seine Idee war sondern die des Veranstalters.


Als Frank Turner gemerkt hat, dass es diese Trennung gibt hat er sofort reagiert und die Leute von hinten nach vorne geholt, sehr zur Begeisterung der Ordner. Ich fand die Aktion gut, denn Punk und Absperrungen passt überhaupt nicht zusammen.


Früher, in den guten alten Zeiten als es weder Handys noch Internet gab hat man sich einfach rechtzeitig vor der Halle eingefunden und ist dann bei Einlass sofort nach vorne gerannt. So hab ich zum Beispiel in der Kölner Sporthalle (kann sich da noch einer dran erinnern, war eine tolle Atmosphäre) bei Sting und Gianna Nannini in der ersten Reihe gestanden. Bei größeren Events und in Stadien gab es zwar aus Sicherheitsgründen auch Wellenbrecher, aber die Tickets haben trotzdem alle das gleiche gekostet und es galt das schöne “First come, first serve” Prinzip.


Auf diese Art und Weise bin ich bei Prince im Frankfurter Waldstadion auf der genialen "Sign o’ the Times" Tour zwar nicht bis ganz nach vorne, aber immerhin hinter den zweiten Wellenbrecher gekommen. Was bei einer Größe von 1,60 m auch nicht das Allerschlechteste ist.


Und das alles ohne Golden/Platin/Superduper-Circle Tickets. Die werde ich auch weiterhin einfach boykottieren!


Keep on Rockin in the Free World!





Sonntag, 10. September 2017

Going grey - 1. Teil: Die Entscheidung

Die ersten grauen Haare habe ich mit Ende 20 bekommen. Vereinzelt, aber doch nicht zu verleugnen. Liegt wohl in der Familie, ich habe Tanten und Großtanten die mit Mitte 30 schon komplett grau waren.


Diese Alternative kam für mich allerdings nie in Frage! Das hieß also: Haare färben. Erst Strähnchen, dann in meiner (mehr oder weniger) natürlichen Haarfarbe oder auch mal dunkler, je nach Lust und Laune. Zusammengefaßt habe ich die letzten 20+ Jahre damit verbracht, mir selber die Haare zu färben oder Stunden um Stunden beim Friseur verbracht und färben lassen.


Über die letzten 2 Jahre wurde die ganze Färberei immer mühseliger. Die Ansätze waren nach maximal 2 Wochen wieder deutlich zu sehen und die Haarstruktur hat sich auch verändert, nicht unbedingt zum Besseren. Die Farbe wurde nie so, wie auf der Packung sondern immer viel dunkler. Aus purer Verzweiflung habe ich dann versucht, die Farbe chemisch herauszuziehen. Das wiederum ist für die Haare verheerend! Also habe ich wieder gefärbt. Ein Teufelskreis. Dann kommt noch dazu, dass sich mit dem Alter die Hautstruktur des Gesichts und der Teint ändert. Das führt dazu, dass die Farbe immer unnatürlicher wirkt. Und ganz ehrlich: Auch mit gefärbten Haaren sehe ich nicht mehr aus wie 30. Was also tun?


Ich habe mich in den tiefen des Internets auf Recherche begebennund so ziemlich alle Blogs und Pinterest-Pins zum Thema "Going Grey" oder "Transitioning to grey" gelesen. Zum Gück leben wir ja in Zeiten, in denen graue Haare kein Tabu mehr sind und auch Frauen mit grauen Haaren schick und sexy sein können. Das Ergebnis meiner Recherche:

Im Prinzip gibt es nur eine Möglichkeit, wenn frau nicht mehr färben möchte: Aufhören zu färben und abwarten, bis die Farbe rausgewachsen ist. Das kann je nach Haarlänge DAAAAAAUUUUUEEEEERN. Und ich bin nicht gerade für meine unendliche Geduld bekannt. Also kommt für mich nur zweite Möglichkeit in Frage: Aufhören zu färben UND Haare ab.

Das habe ich dann auch in die Tat umgesetzt. Zufällig habe ich eine sehr nette Friseurin gefunden, die viel Erfahrung mit dem Thema hat, weil sie selber allergiebedingt nicht mehr färbt. Sie hat mich super gut beraten und mir einen tollen Schnitt verpasst. Hier seht ihr das Ergebnis:
Ich mit kurzen Haaren


Ich bin froh, dass ich den Schritt gewagt habe. Jetzt kann die Reise zum grauen Haar losgehen. Ich bin jetzt schon auf das Endergebnis gespannt! In den nächsten Monaten werde ich euch über meine Fortschritte berichten.



Donnerstag, 7. September 2017

Übergangzeit - Was ziehe ich an?

Jedes Jahr aufs Neue kommt sie wieder: Die Übergangszeit zwischen Spätsommer und Frühherbst. Das Wetter pendelt sich irgendwo zwischen tropischer Hitze, herbstlichen Regengüssen und nächtlichen Kälteattacken ein.

Was soll ich da bloß anziehen? Morgens kalt, mittags über 20 Grad und abends Dauerregen. Mein derzeitiger Job hat zum Glück keinen besonderen Dresscode, so dass ich anziehen kann, was ich möchte.

Heute stelle ich euch deswegen meine in über 50 Jahre mühseliger Feldforschung entwickelte Outfit-Formel für die Übergangszeit vor. Sozusagen mein Kleiderschrank-Default, meine Mega-Geheimformel.

Sie besteht aus:

  • Jeans, Skinny oder Boyfriend, je nach Laune (und dem, was ich am Tag vorher gegessen habe!)
  • T-Shirt, gerne oversized (Grund siehe oben!)
  • einem kuscheligen Pullover
  • Turnschuhen (Vans oder Converse, gerne auch aus dem Schuhladen mit dem großen D)
  • Jeansjacke (wenn es nicht regnet)
  • Trenchcoat (wenn es regnet)
  • Lederjacke (wenn es zu kalt für Jeansjacke oder Trenchcoat ist)
  • Baumwollschal

Mit dieser “Uniform” fühle ich mich wohl, brauche mir nicht stundenlang zu überlegen, was ich heute wieder anziehe und bin für alle Eventualitäten gerüstet. Damit kann ich mit dem Hund gehen, ohne overdressed zu sein, bin aber trotzdem präsentabel. Dazu kommt dann manchmal noch ein dezentes oder dramatisches Make-Up, je nach Lust und Laune und fertig! Ich freue mich echt auf die Übergangszeit!

Um das "professionell" zu visualisieren (und weil ich soooo gerne mit Canva rumspiele!) habe ich euch eine Collage erstellt (ich glaube, neudeutsch nennt man das jetzt Moodboard 😊)

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Was sind eure Tipps für die Übergangszeit?

Dienstag, 5. September 2017

Worüber soll ich bloß schreiben? Wo ist meine Nische?

Blogging Nische finden
Als ich meine super-professionelle Blog Planung (sprich: Kalenderblatt gedruckt und irgendwas hingekritzelt) für diesen Monat gemacht habe, war für heute das Thema “Make-Up Corner” vorgesehen.


Jetzt sitze ich hier und möchte über alles schreiben, außer Make-Up. Nicht, dass ich keine Schwäche für Make-Up hätte...So zirka 50 Lippenstifte in meiner Kosmetikbox sprechen da eine deutliche Sprache. Die traurige Realität ist aber leider, dass ich mich nicht mal jeden Tag schminke. Möglicherweise bin ich dann doch nicht die maßgebliche Internet-Autorität im Bereich Make-Up und Kosmetik.


Vielleicht könnte ich ja über unsere Mahlzeiten bloggen und Foodbloggerin werden. Obwohl, wenn ich so richtig drüber nachdenke, ist auch das keine so ganz brilliante Idee. In meiner Vorstellung sehe mich kompliziert auf einer Leiter stehen und liebevoll dekorierte und dramatisch ausgeleuchtete Teller fotografieren. So weit so gut. An dieser Stelle sollte ich vielleicht erwähnen, dass wir zwei Hunde haben. Einer dieser beiden ist ein Labradormischling. Selbst wenn man sich nur kurz vom Tisch wegdreht, springt sie hoch und versucht, die Teller abzuräumen.. Und möchte irgendjemand wunderschöne Food-Fotos mit noch nicht ganz vom Hund gefressenen Überresten sehen? Eben. Ich denke, ich kann ich meine noch nicht angefangene Karriere als Foodbloggerin auch ad acta legen.


Da bleiben gar nicht mehr so viele Themen übrig, über die ich schreiben könnte, oder?


Ich könnte darüber schreiben, wie es so ist, einen eigenen Online-Handel zu haben und sich (zusammen mit meinem Partner in Crime und Ehemann) um alles alleine zu kümmern. Zum Beispiel über die wahnsinnig spannende Aufgabe, nach Verpackungsmaterial zu recherchieren, Preise und Lieferkonditionen zu vergleichen und so weiter. In einer großen Firma kümmert sich um sowas die Einkaufsabteilung. In einem Kleinunternehmen halt die Chefin/der Chef selber. Wenigstens waren wir erfolgreich und haben tatsächlich einen Anbieter gefunden. Aber will das jemand lesen?


Na ja, das ist definitiv kein Blog Post über Make-Up geworden, dafür nehme ich euch gerne weiter mit auf unsere Reise bei Retroklick. Habt ihr unser neues Logo schon bemerkt? Auch das haben wir selbst entworfen und entwickelt - und im Gegensatz zu der Suche nach Verpackungsmaterial hat das richtig Spaß gemacht.


Bei uns passiert - außer der Recherche - gerade ganz schön viel, wir haben viele neue Ideen und Pläne. Laßt euch überraschen!





Sonntag, 3. September 2017

Vor einem Jahr - Wir besuchen die London Edge

Genau vor einem Jahr waren wir auf der London Edge. Die London Edge ist die größte Messe für Retro- und Alternativmode. Dabei findet sich ein breites Spektrum von internationalen Anbietern für alles was das Retro- (oder Gothic-) herz begehrt. Dazu Accessoires und Schmuck in Hülle und Fülle.
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Die Messe findet jedes Jahr im Herbst und im Frühjahr statt, die letzten Jahre in Islington im Design Centre.


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Leider schaffen wir es dieses Jahr nicht, dort zu sein. Das ist schade, weil es einfach total spannend ist, herumzulaufen und sich inspirieren zu lassen. Die Modenschauen sind auch super, man trifft die Hersteller direkt und eine Menge Influencer sind auch unterwegs


Einen peinlichen Anfängerfehler haben wir natürlich auch gemacht: Vor dem Abflug haben wir die Visitenkarten zuhause vergessen. GRRRR. An jedem, wirklich jedem Stand wurden wir prompt nach unserer “Business Card” gefragt.


Für uns beide war es besonders spannend, weil es unsere erste Einkaufsreise war, bei der wir mit Händlern und Herstellern verhandelt haben und unsere ersten Bestellungen platziert haben.


Wir freuen uns schon auf die London Edge SS18. Dann sind wir hoffentlich wieder dabei!

Falls ihr jetzt Lust auf einen spontanen Trip zur London Edge habt: Hier ist der Link zur Homepage mit Lookbooks und Infos http://www.londonedge.com/Visitors.html



Freitag, 1. September 2017

Hallo September!

bloghalloseptember


Kaum zu glauben, aber seit meinem letzten Blog Post sind schon wieder Wochen und Monate vergangen.

Nach einem sehr langen und bei uns heißen und schwülen Sommer bin ich froh, dass endlich der Herbst vor der Tür steht. Die Tage sind schon sehr viel kürzer und morgens ist es angenehm kühl. Gestern musste ich tatsächlich zum ersten Mal wieder eine Jacke anziehen.Ich liebe diese Jahreszeit zwischen Sommer und Herbst! Es gibt frisches Obst und Gemüse in Hülle und Fülle, die Tage sind noch schön und die Nächte erträglich.

Zu tun gibt es reichlich, wir arbeiten an einem Relaunch unseres Onlineshops, mein Blog hat ein neues Design bekommen, die AW17/18 Outfits müssen geplant und fotografiert werden und und und. Oh, und eine neue Frisur habe ich zwischenzeitlich auch. Das ist aber ein Thema für den nächsten oder übernächsten Blog.

Was ist sonst noch zwischendurch passiert?


Wir waren in Urlaub und haben wieder ein paar neue sehr spannende Ausflugsziele entdeckt. In Nordfrankreich gibt es ja viele Museen, die sich mit dem 2. Weltkrieg beschäftigen. Sehr lehrreich und mit Hunden zu besichtigen ist das Blockhaus d’Eperlecques, eine riesige Bunkeranlage aus der V2 Raketen abgefeuert werden sollten. Sehr beeindruckend, aber auch ein bisschen unheimlich, fand ich.
Blockhaus Eperlecques

Hier findet ihr die englische Website des Blockhaus. Ich kann euch einen Besuch wirklich ans Herz legen. Eperlecques liegt zwischen Calais und Saint-Omer im Landesinneren, von der Autobahn aus ist es leicht zu finden.

Für heute war es das, bis bald, wie war euer Sommer bisher denn so?






Montag, 10. Juli 2017

Da bin ich wieder!

Oje, die Zeit vergeht einfach viiiiiieeeeel zu schnell! Mein letzter Blog Post ist von Mai! Irgendwie schaffe ich es im Moment nicht, so richtig regelmäßig zu schreiben. Zwischendurch hatte ich auch noch meine Abschlussprüfung zur Content Marketing Managerin (bestanden, Yippie!), dadurch hatte ich nicht viel Zeit für was anderes.

Aber Mai ist gefühlt eine Ewigkeit her. Hier kommen in einigermaßen geordneter Reihenfolge meine Top 5 der letzten 2 Monate:

  1. Star Wars Day am 04.05.2017. Zur Feier des Tages gab es die DVD von Rogue One.
    DVD Star Wars Rogue One

  2. Habe ich eine fantastische und sehr leckere Torte zum Muttertag bekommen:

    Muttertagstorte

3. Gibt es großartige neue Musik von Little Steven & The Disciples of Soul. Nach mehr als 30 Jahren endlich wieder. “Soulfire” ist Ende Mai erschienen und definitiv mein Anwärter für das Album des Jahres 2017!

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4. Waren wir ein paar Mal am Meer. Unter anderem an der französischen Ärmelkanalküste in der Nähe von Calais. Eine tolle Gegend, wilde Strände, steile Klippen und (relativ) einsame Wanderwege:

Cote d'Opale

5. Dann war ich mit Christian für 3 Tage in Pistoia. Eine nette kleine Stadt in der Toskana. Außerdem hat da Little Steven gespielt (siehe Punkt 4!). Auf dem Foto seht ihr den Dom San Zeno.

Pistoia Duomo

Das war mein Sommer bisher. Wie war es denn bei euch? Ab jetzt melde ich mich wieder häufiger, versprochen!

Sonntag, 7. Mai 2017

My Sunday Playlist

Featuring The Gaslight Anthem and others:

Jack White: “High Ball Stepper”
Bruce Springsteen: “Johnny 99”
My Chemical Romance: “Teenagers”
Warren Zevon: “Lawyers, Guns and Money”
The Who: “Out in the Street”
Frank Turner: “Sons of Liberty”
Dave Hause: “My Mistake”
Frank Turner: “Plain Sailing Weather”
My Chemical Romance: “Blood”
The Gaslight Anthem: “Wherefore Art Thou, Elvis?”
The Gaslight Anthem: “Miles Davis and the Cool”
The Gaslight Anthem: “Too much Blood”
David Bowie: “Ziggy Stardust”
Ed Sheeran: “Galway Girl”
Brian Fallon: “Rosemary”
Dave Hause: "The Flinch"
Bruce Springsteen: "The Ghost of Tom Joad"
Frank Turner: "Poetry of the Deed"

What did you hear today?

Galway Girl Ed Sheeran


Mittwoch, 3. Mai 2017

Neues Haar, neues Glück (oder so)

Manchmal steht einer Dame der Sinn nach Veränderung. Und nein, ich habe mich weder von meinem Mann getrennt noch sonstige lebensverändernde Maßnahmen eingeleitet.
Ich war bloß mit der Familie im Kino (Guardians of the Galaxy Vol 2, lohnt sich!). Und das ist ja wohl kein so einschneidendes Erlebnis. Anyway.


Es ist mal wieder Zeit für eine Veränderung. Die langen Haare nerven zusehends. 99% der Zeit  trage ich einen Pferdeschwanz, weil die Haare sonst überall rumfliegen und mich stören.
Außerdem dauert Haare trocknen gefühlte 100 Stunden. Der Föhn wird immer heißer und schwerer in meiner Hand. Ätzend. Und dann sind da noch die  grauen Ansätze. Traurig aber wahr: Meine Haare sind komplett grau. Aber ich bin noch nicht bereit dafür!
Selber färben mit egal welcher Supermarkt-Farbe bringt auch nicht das gewünschte Ergebnis. Die Haare sehen einfach nur gruselig aus. Unter 100% Grauhaarabdeckung verstehe ich zumindest etwas völlig anderes!


Also mache ich kurzerhand für heute einen Termin beim Frisör meines Vertrauen. Kurz erklärt, was ich mir vorstelle (Bob, kinnlang, grau weg!) und einer längeren Diskussion wegen Farbe und Haarlänge geht es dann los.


Die Friseurin macht ihren Job professionell und unaufdringlich und vor allem ohne großes Gelaber! Das kann ich eigentlich nicht ausstehen. Das Ergebnis ist super! Ich bin total zufrieden. Endlich wieder etwas, das einer richtigen Frisur ähnelt und keine grauen Schläfen und Ansätze mehr - und kein so starker Rotstich mehr, den konnte ich auch nicht mehr sehen!


Alles in allem bin ich super zufrieden und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist auch sehr okay.









Mittwoch, 26. April 2017

Mein Oster-Highlight

Eigentlich habe ich gar keine Zeit, einen Blog zu schreiben. Ich kämpfe mich durch unsere Steuererklärung. Das macht mir nun so überhaupt keinen Spaß. Deswegen lenke ich mich ab und schreibe über unseren Urlaub.

Sangatte Strand
Der Strand von Sangatte

In den Osterferien waren wir mal wieder in unserem heißgeliebten Sunpark Oostduinkerke. Der liegt so ziemlich genau zwischen Ostende und Frankreich an der belgischen Nordseeküste.

Die Luft riecht nach Meer, die Polderlandschaft ist wunderschön und die schreienden Möwen sind für mich ein sicheres Zeichen dafür, dass ich in Urlaub bin.

Mein absolutes Highlight war unser Ausflug an die Cote d’Opale in Frankreich. Die beginnt praktisch gleich hinter Calais und zieht sich bis Boulogne-sur-Mer. Es gibt steile Klippen, wilde Strände, Natur pur und einen atemberaubenden Blick über den Ärmelkanal bis nach Dover.

Blick vom Wanderweg auf den Ärmelkanal
Blick von den Klippen auf den Ärmelkanal

Fantastisch. Wer sich für Militärgeschichte interessiert, kommt auch auf seine Kosten. Die ganze Küste war ein Teil des Atlantikwalls. Überall sind Bunker und Kriegshinterlassenschaften in dieser sanften Hügellandschaft, dazu ein paar Museen und Gedenkstätten. Diese wunderbare Gegend hat in beiden Weltkriegen so sehr gelitten.


Zum Glück sind das nur noch die Schatten der Vergangenheit. Trotzdem wichtig, daran zu denken.

Blick auf den Leuchtturm von Gris Nez
Cap Gris-nez

Wir waren sowohl am etwas höheren Cap Blanc-Nez als auch am Cap Gris-Nez. Beides ist über die Landstrasse gut zu erreichen und es gibt jede Menge Parkplätze. So konnten wir selbst am Ostersonntag entspannt parken und eine wunderschöne Wanderung hinunter nach Sangatte machen. Sangatte ist ein kleines Dörfchen mit einem großartigen Strand. Es gibt ein kleines Restaurant und einen Bäcker, der zum Glück geöffnet hatte. Wir hatten nämlich (Profis die wir sind!) die Wasserflasche und den Proviant im Auto gelassen. So hatten wir unfassbar saftige Tartes du pomme (kleine Apfeltörtchen), Baguette und Käse am Strand. Auch unsere Hundis haben davon abbekommen.
Natur am Cap Blanc Nez
Natur am Cap Blanc Nez



Die Wanderung hat insgesamt mit Pause am Strand 2,5 Stunden gedauert. Der Weg zurück zum Cap Blanc-nez ist ein bisschen anstrengender weil es die ganze Zeit bergauf geht. Wem das zu anstrengend ist: Einfach in Sangatte am Ortsausgang parken und den Weg umgekehrt laufen, das geht auch…